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Beladung & Reifendruck

Durch die Beladung ändert sich der Druck, der auf einen Reifen wirkt. Aus diesem Grund finden Sie bei den meisten Fahrzeugen im Tankdeckel, auf jeden Fall aber im Handbuch, die Reifendruck-Angaben des Herstellers für die jeweilige Beladung. 

Warum also nicht einfach immer mit erhöhtem Druck fahren? Ist der Reifendruck zu hoch, verringert sich die Bodenhaftung des Reifens. Außerdem erhöht sich der Verschleiß, weil sich durch den erhöhten Druck die Lauffläche nach außen wölbt. 

Umgekehrt gilt für einen zu niedrigen Reifendruck, dass auch hier der Verschleiß höher ist und zudem der Spritverbrauch durch den höheren Rollwiderstand steigt.

Einparken

Auch beim Einparken gibt es einige Dinge, die man beachten sollte. Fährt man in zu spitzem Winkel auf den Bordstein auf, kann dies zum so genannten Schereneffekt führen. Dabei kommt es zu Beulen im Reifenmantel, die mitunter zu einem Platzen des Reifens führen können. Schrammt man hingegen am Bordstein entlang, kann nicht nur die Felge Schäden nehmen und unschöne Kratzer bekommen sondern auch der Reifen beschädigt werden. Aus diesem Grund sollte man immer in einem möglichst stumpfen Winkel auf den Bordstein auffahren und auch darauf achten, dass man nicht zu schnell ist. Übrigens: auch Parken mit nur einem Reifen auf dem Bordstein beschädigt durch die einseitige Belastung auf Dauer die Karkasse des Reifens!

Geschwindigkeit

Jeder Reifen trägt in seiner Kennung auch den so genannten Geschwindigkeitsindex. Dieser gibt an, bis zu welcher Höchstgeschwindigkeit in Abhängigkeit von der Tragfähigkeit ein Reifen gefahren werden darf. Fährt man hingegen schneller, kann sich wegen der Wärmeentwicklung das Profil von der Karkasse lösen! Deshalb: Halten Sie sich stets an die maximal zugelassene Geschwindigkeit und vergessen Sie auch den Luftdruck des Reifens nicht – für Ihre eigene Sicherheit!

Im Folgenden finden Sie einen Überblick über die verschiedenen Klassen:

Index Q R S T U H V VR W Z Y
max. km/h 160 170 180 190 200 210 240 > 210 270 240 300

 

Profiltiefe

Der Gesetzgeber schreibt eine Mindesttiefe von 1,6 mm vor. Doch bereits bei 4 mm nimmt die Nasshaftung eines Reifens erheblich ab. Daher empfehlen wir, Sommerreifen spätestens bei 2 bis 2,5 mm zu wechseln und bei Winterreifen bereits bei 4 mm auf neue Reifen umzusteigen. Andernfalls kann die Straßenhaftung derart nachlassen, dass Sie die Kontrolle über ihr Fahrzeug verlieren könnten.

Reifenalter (DOT)

Ein Reifen unterliegt ungeachtet seiner Nutzung fortwährend physikalischen und chemischen Prozessen. Hierbei spielt auch die optimale Lagerung eine entscheidende Rolle. Aus diesem Grund gilt es, das Produktionsdatum eines Reifens zu beachten. Als „Neureifen“ gilt, was vor maximal 5 Jahren produziert wurde. Der ADAC empfiehlt sogar 3 Jahre als maximales Alter beim Reifenkauf. 

Das Alter eines Reifens können Sie anhand des Produktionsdatums, der so genannten DOT-Nummer, herausfinden. Diese befindet sich eingeprägt in die Seitenwand des Reifens. Nach der Bezeichnung „DOT“ folgen zwei mal 4 Zeichen und anschließend 4 Zahlen. Diese 4 Zahlen bezeichnen das Herstellungsdatum. Dabei stehen die ersten zwei Ziffern für die Woche, die anderen zwei für das Jahr. So steht z.B. 1107 für „11. Woche des Jahres 2007“.

Wuchten

Die Masse eines Reifens ist nie ganz gleich über seinen Umfang verteilt. Diese Unterschiede, die nur wenige Gramm ausmachen, potenzieren sich bei hohen Geschwindigkeiten um ein Vielfaches. Dies macht sich nicht nur durch unkomfortables Fahren bemerkbar sondern bedeutet zudem auch einen höheren Verschleiß am Fahrzeug. Außerdem hat der ADAC bei Unwuchten eine Verlängerung des Bremsweges festgestellt! Lassen Sie Ihre Reifen aus diesem Grund immer wuchten – ihrer eigenen Sicherheit und dem Fahrzeug zuliebe.